Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Kategorie: Autorenleben

Jahresziele – und wie man sie im Auge behält

Neujahrsvorsätze sind schon ein seltsames Phänomen. Jedes Jahr im Januar strömen die Menschen zu Tausenden ins Sportstudio, füllen ihre Einkaufswagen mit Rohkost und Bio-Produkten oder geben wieder einmal das Rauchen auf. Die meisten Leute halten nicht einmal bis zum Februar durch. Meine Vorsätze in den letzten beiden Jahren betrafen das Schreiben: Ich wollte meinen Roman beenden,…

Schreib einen Kommentar

Deine Worte haben Macht

Deine Worte haben Macht. Mit deinen Worten bescherst du den Lesern schöne Stunden, du bringt sie zum Lachen, zum Weinen, zum Schmollen, zum Wüten, zum Nachdenken. Deine Worte beeinflussen die Leser. Selbst wenn er doof findet, was du schreibst, und anderer Meinung ist, hat er sich mit deinen Worten befasst. Deine Worte haben Macht. Du…

Schreib einen Kommentar

Sexy oder sexistisch?

Die Wortkompass-Mittwochsfrage spricht ein Thema an, mit dem ich mich immer wieder – und nicht immer freiwillig – befasse: Sexismus. Diesmal geht es jedoch nicht um Sexismus im Literaturbetrieb, sondern um sexistische Romaninhalte. Ich bin pro sexy, anti sexistisch. Hinsichtlich aller Lebensbereiche, hinsichtlich aller Geschlechter. Die Grenze zwischen sexy und sexistisch ist manchmal dünn und unsichtbar, der…

Schreib einen Kommentar

Weshalb dein Roman nicht langweilig ist!

»Dein Roman ist langweilig.« Wer seinen Roman anderen zu lesen gibt, hat sicherlich schon mal negative Kommentare zurückbekommen. Das tut weh. Natürlich. Es tut immer weh, wenn einem gesagt wird, dass die Geschichte doof ist. Man ist nachdenklich, traurig, wütend, enttäuscht, verletzt, geknickt, frustriert, zweifelt. Das ist okay, denn Rückschläge gehören zum Schreiben dazu. Dennoch…

Schreib einen Kommentar

Wie schnell schreibst du?

Ich gehöre zu den Langsamschreibern. Ich plotte erst mal ein halbes Jahr, recherchiere ein weiteres halbes Jahr, bis ich mir sicher bin, dass selbst die sprachlichen Stilmittel stimmig sind. (Natürlich gucke ich mir Tierdokumentationen von Mäusen an, wenn ich von „untergehenden Männern und Mäusen“ schreibe. Ich will doch keinen Fehler machen!) Ich plane die Szenen…

Schreib einen Kommentar

Korrekturen – Texttötungsmaschinerie

Fremdtexte – also Texte, die nicht ich, sondern Ihr geschrieben habt und mir im Vertrauen reicht, um Anmerkungen, Korrekturen oder einfach nur weitere Inspiration zu bekommen – nehme ich immer gern an. Das soll kein Aufruf sein! Es ist schlicht eine Tatsache, denn ich lese gern fremde Texte, da man viel über den Autor selbst,…

Schreib einen Kommentar

Deine Schreibbuddys

Die Möwen vom Schreibwahnsinn haben für den Januar 2017 die Challenge Autorenwahnsinn ausgerufen, die den Autor über das eigene Schreiben nachdenken lässt. Obwohl ich nicht der Instagram-Typ bin und inspirierende Bilder von meinem Arbeitsplatz, meinem Bücherregal, meinem Schreibgerät oder meinem Lieblingsschreibaccessoire fotografiere, finde ich den Tag 28 doch ganz schön: Deine Schreibbuddys. Ich gehöre zu…

Schreib einen Kommentar

Selbstzweifel – oder die Schreibdystopie

Eins meiner Lieblingsthemen während des Schreibprozesses sind die mich quälenden Selbstzweifel. Ich schreibe, beende einen Absatz, mit viel Glück eine Szene. Doch dann beginne ich, mir die Nährstoffe meiner Kreativität zu entziehen. Selbst ein Gespräch mit Kollegen kann meine Dystopie nicht aufhalten. Zitat von Zwiegespräch mit Vickie V: Dein Text lebt. W: Konfuses leben, wie…

2 Comments

Der Bestseller-Code

Da haben sich eine Lektorin und ein Literaturprofessor zusammengetan und eine Maschine mit knapp 5000 Romanen gefüttert, um herauszufinden, was Bestseller gleich haben. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Spannungsbögen sind deutlich und symmetrisch in den drei Akten aufgeteilt, die sich schon damals in der Antike durchgesetzt haben. Konflikte und Gegensätze. Persönliche Hindernisse. Der Schreibstil ist…

1 Kommentar

Kuscheln, kränken, kritisieren

Autoren sind empfindliche Seelen. Selbstverständlich. Denn es geht um ihr Baby, das sie in die Hände anderer geben. Wem soll man deshalb sein Werk zum Lesen geben? Sucht man sich Testleser aus der Familie oder dem Freundeskreis aus, kann es zu einem weichgespülten Feedback kommen. Lässt man Profis an sein Werk, so muss man damit…

Schreib einen Kommentar