Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Kategorie: Regeln

Rechtschreibung, Zeichensetzung, Typografie und alles, was Regeln besitzt

Wie lang ist ein Roman?

Rote Erde staubt auf, während Weltatlas mit dem Land Rover durch die Savanne brettert. Neben ihm auf dem Beifahrersitz Vickie, in Safari-Outfit samt Fernglas und Schmetterlingsnetz. »Ein Jaguar!«, brüllt sie. Weltatlas schiebt seine Augenbrauen zusammen, um schärfer sehen zu können. Tatsache. Zwischen den Büschen liegt eine Raubkatze. Strohfarben wie das piksige Gestrüpp um sie herum…

Schreib einen Kommentar

Typografische Absatzgestaltung

Während im Artikel Der Rhythmus deiner Geschichte die inhaltliche Absatzgestaltung erklärt wird, geht es hier um typografische Absatzgestaltung und um die Formatierung des Textes. Sie gehört zu dem Bereich des Schriftsatzes, welcher eine eigenständige Arbeit nach dem Lektorat und nach dem Korrektorat ist. Doch sowie der Korrektor für die Rechtschreibung zuständig ist und ihr (vor allem…

Schreib einen Kommentar

Zeichensetzung bei der zitierten Rede

Das Schreiben an sich ist schon anstrengend genug. Nun gibt es auch noch Rechtschreib- und Grammatikregeln, die einem das Leben schwermachen. Am schlimmsten sind aber die Kommata, die mal benutzt werden müssen, mal benutzt dürfen, mal empfohlen werden, mal weggelassen werden können … Zum Glück gibt es bei der direkten Rede feste Regeln! Die Inquit-Formel…

Schreib einen Kommentar

Lass uns „kuscheln“!

Anführungsstriche werden im wissenschaftlichen Bereich für Zitate und bibliografische Angaben verwendet. Da wir aber Romane schreiben, brauchen wir das nicht. Ich gehe mal kurz runter zu Aldi. Der Name Aldi steht für Albrecht Diskont. Anführungszeichen benötigen wir nur, wenn es zu Missverständnissen führen kann oder betont werden soll, dass in der Metaebene über einen Begriff geredet wird. In…

Schreib einen Kommentar

Anführungszeichen

Das Autorenleben ist recht chillig. Man setzt sich in ein gemütliches Café, an den Strand oder in den Wald, schnuppert die Kreativität und lässt die Worte fließen. Stilblüten wird der Lektor beheben, für Grammatik- und Rechtschreibfehler ist der Korrektor zuständig, und der Schriftsetzer tauscht die falschen Satzzeichen aus und bringt den Roman in eine schicke…

Schreib einen Kommentar

Von Schilden und Schildern

Bei einigen scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass es neben das Schild auch noch der Schild gibt. Während das Schild eine Tafel oder eine Platte mit einer Aufschrift meint, redet man von Schutzwaffen oder sonstigem Schutz, wenn man der Schild sagt. Eselsbrücke der Schutz – der Schild das Zeichen – das Schild Achtet auch…

Schreib einen Kommentar

Teebeutelweitwurfweltmeisterschaft

Das Schöne an der deutschen Sprache ist, dass man die Wörter megalang aneinanderreihen kann, solange sie die deutschen Rechtschreibregeln befolgen. Mithilfe von Fugenlauten (diese -(e)n oder –(e)s zwischen den einzelnen Wörtern) entstehen Neologismen wie Teebeutelweitwurfweltmeisterschaft oder Eierschalensollbruchstellenverursacher. Da kaum jemand von uns noch mit Stift und Papier schreibt (ich liebe meinen Füllfederhalter, meine Schreibfedern und…

Schreib einen Kommentar

Mienenspiel vs. Minenspiel

Das kleine emotionale E ändert die Bedeutung.   Eigentlich gar nicht schwer zu merken. Die Minen, egal ob Sprengkörper, Bergwerk, Bleistiftmine haben eins gemein. Sie sind ein Behälter (meinst zylindrisch), mal mit Sprengstoff, mal mit Grafit oder Gold gefüllt. In der Biologie bezeichnet man auch den Hohlraum von Pflanzenteilen, der durch Fraß von Insekten oder Larven…

Schreib einen Kommentar

Blau-schwarz-weiß-goldenes Kleid

Es ist schon schwer genug, sich über Farbe zu unterhalten. Für die einen gibt es nur Blau, Rot, Gelb und Grün, die anderen unterscheiden zwischen Gelb, Gold, Ocker, Honigfarben, Zitronengelb, Dottergelb, Sonnengelb, Safran, Champagner, Flachs, … Damit es weniger Verwechslungen gibt, kann man schon bei der Rechtschreibung auf die differenzierte Schreibweise achten. Duden §44 Mischfarben…

Schreib einen Kommentar